NABU-Aktivgruppe:                                        Praktischer Naturschutz - Biotoppflege - Artenschutz

Hier wird praktisch gearbeitet! Im Sinne des Naturschutzes werden Wiesen gemäht, Steilwände für den Eisvogel angelegt, Horste kartiert und registriert, Nisthilfen für etliche Arten angefertigt, aufgehängt und gesäubert (z.B. für Schwalben, Wasseramseln und Gebirgsstelzen, Fledermäuse) und manches mehr. Auch der naturnahe Garten des Vereinshauses erfordert laufende Pflege.

Das alles ist zwar mit Arbeit verbunden, die aber in netter Gesellschaft auch Freude macht. Außerdem tragen wir so zur Erhöhung der Artenvielfalt unserer Heimat bei.

Hier kann jede(r) mitmachen! Wir freuen uns auf deine/Ihre Hilfe!

Wir treffen uns in der Regel einmal im Monat (Termine siehe „Aktivgruppe aktuell“), meist samtags um 10 Uhr und arbeiten mindestens 3 Stunden (wer Lust hat auch länger). Zu den Treffen wird auch jeweils per Mail eingeladen.


Wer die Einladungen bekommen möchte, melde sich bitte per Mail bei Jürgen Albrecht. Infos zu den Terminen geben auch Joachim Ellersiek und Thomas Schikora (Mailadressen
siehe nachfolgende Grafiken):

Weitere NABU-Gruppen für Kinder, Jugendliche und den Bauerngarten am Schelphof finden Sie hier

Aktivgruppe aktuell: Arbeitseinsätze 2017

Die regelmäßigen Monatstreffen sind an jedem dritten Samstag im Monat um

10 Uhr (Treffpunkt ist im Regelfall das NABU-Vereinshaus Wiesenstraße 21 - bitte Details bei der nachfolgenden Ankündigung beachten).
Termine 2017:
16.12.

Termine 2018: 20.1., 17.2., 17.3., 21.4., 26.5., 16.6., 21.7., 18.8., 15.9., 20.10., 17.11., 15.12.

Bei Bedarf laden wir zwischendurch zu zusätzlichen Aktionen per Mail ein (Aufnahme in den Mail-Verteiler bei J. Albrecht).

 

Am Samstag, den 16. Dezember 2017 wollen wir wieder beim Adventskaffee im Vereinshaus Rück- und Vorschau halten, natürlich nicht ohne vorher auf dem Gelände einiges zu erledigen: Nisthilfen reinigen, den Garten winterfest machen, die Dachrinnen räumen, Schwalbenbretter streichen etc. Dazu treffen wir uns um 10 Uhr in der Wiesenstr. 21.

 

 

Rückblicke ...

Die im Winter 2013 neu organisierte Aktivgruppe hat eine lange Vorgeschichte, die bis in die 1970er Jahre zurückführt. Sie wurde ganz wesentlich von ihrem langjährigen Leiter Werner Grimm geprägt. Einen Blick zurück werfen die folgenden Dateien:

Fotobericht über die ersten 20 Jahre der Aktivgruppe
MENSENDIEK-1999_20-Jahre-praktische-Natu
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Bildbericht über die Arbeit der Aktivgruppe bis 2007
REIMANN+GRIMM-2007_Aktivgruppe-NABU-Biel
Adobe Acrobat Dokument 608.0 KB
Bericht über die "neue" Aktivgruppe (ab 2013) und die Naturschutzprojekte des NABU Bielefeld
ALBRECHT-ELLERSIEK-SCHIKORA_Die-neue-Akt
Adobe Acrobat Dokument 2.7 MB
Verabschiedung des früheren Aktivgruppenleiters Werner Grimm
Danke-Werner-Grimm.pdf
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Jahresrückblick der Aktivgruppe 2013/2014
Aktivgruppe_2013-2014.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.0 MB
Jahresrückblick der Aktivgruppe 2015
Aktivgruppe_2015.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.9 MB
Jahresrückblick der Aktivgruppe 2016
Aktivgruppe_2016.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.5 MB
Aktivgruppe im Mai 2017
Minea Gartzlaff berichtet über die aktuelle Situation der Graureiherkolonie in Heepen
Gartzlaff_Graureiher-Aktivgruppe-2017.pd
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Dieses Jahr haben wir bislang ...

… am 18. November 2017 eine weitere Kontrollrunde bei den Steinkauzkästen in Holtkamp gedreht. Es gab wieder einiges zu reparieren, und zwei Kästen mussten ausgetaucht bzw. abgenommen werden, weil sie nach 20 Jahren doch zu viele Feuchteschäden mitbekommen hatten. Mit sieben Aktiven in zwei Trupps kamen wir dennoch gut voran, bis der starke Wind am Nachmittag die angekündigten Regenschauer mitbrachte und wir uns zum Rückzug und zum Aufwärmen entschlossen. Immerhin ein weiteres Steinkauzrevier konnten wir durch Eierschalen und Gewölle in einem Kasten bestätigen.

 

Kontrollieren, reparieren und zusehen, dass man dabei nicht auskühlt!

 

… am 17. November 2017 das diesjährige Mahdgut aus dem NSG Salzenteichsheide für die Abfuhr und Verwertung in der Kompostanlage verladen. Diesmal kamen wir mit einem Hänger aus, weil sich das noch ziemlich feuchte Gras dichter stapeln ließ. Dank der starken Ladegabel des Treckers und der Fahrgeschicke des Landwirtes schmolz der große Haufen schnell dahin, so dass in einer Stunde alles erledigt war und wir zum Abschluss noch den Sonnenuntergang hinterm Naturschutzgebiet genießen konnten.

 

Der Landwirt und die „Trampeltiere“ leisteten gute Arbeit!

 

… am 21. Oktober 2017 mit sieben Aktiven unser Mahdgut im NSG Salzenteichsheide bei ziemlich elendem Regenwetter von der Feuchtwiese abgeräumt und zur Abfuhr bereitgestellt. Dank Joachims Geländewagen brauchten wir das nasse und schwere Material immerhin „nur“ auf den Hänger packen und dann am Wegrand wieder abladen, so dass uns die Schlepperei der Bigbags erspart blieb. Trotzdem war die Arbeit ziemlich schweißtreibend, sodass wir von außen und innen ordentlich nass wurden. Etliche Grasfrösche und auch einige Teichmolche konnten nur noch flüchten!

 

 

Parallel dazu deckten Ulli und Leon die Brutflöße in den Rieselfeldern mit Planen ab, damit sie den Winter besser überstehen. Der neue Lagerplatz zwischen den Teichen bewährt sich und spart einige Arbeit ein!

 

Wasserspiele und Christo-Aktion: Aktionskunst mit dem NABU!

 

… am 16. September 2017 wieder mal großes Wetterglück bei der Mahd unserer Naturschutzwiese Salzenteichsheide gehabt. Trotz der vielen Regentage zuvor war das Gelände einigermaßen gut zu bearbeiten: Mit vier Motorsensen, einer Handsense und einem etwas bockigen Balkenmäher haben wir die Fläche in drei Stunden geschafft und den größten Teil auch schon geschwadet. Da wird das Bergen beim nächsten Mal nicht mehr so anstrengend! Mit Nora und Bastian als „Neuzugänge“ waren wir erfreulicherweise sogar 10 Aktive!

 

Mit 10 Aktiven ging die Arbeit flott voran und wir waren schon am frühen Nachmittag fertig.

 

…am 19. August 2017 dank guter Besetzung mit 9 Aktiven in drei Gruppen gearbeitet:
Die Einmanngruppe von Ulli setzte den Einbau der neuen Werkstattfenster als Ersatz für die höchst maroden alten Lichtluken fort.


Gerd, Dirk, Cindy und Kilian winterten die Brutflöße in den Rieselfeldern ein. Diese haben den Sommer leidlich gut überstanden und zeigten neben viel Kot noch einige Nestspuren der Möwen sowie 2 faulige Eier von Stock- oder Reiherente und ein Ei der Kanadagans.


Die dritte Gruppe mit Minea, Sabine, Thomas und Jürgen begann mit der diesjährigen Kontrolle der Steinkauzröhren in Holtkamp. In drei Revieren konnten wir die Kartierungsergebnisse vom Frühjahr durch Spuren wie Eischalenreste und Gewölle bestätigen. Ein besonderes Highlight war die Sichtung eines Kauzpärchens, das es sich getrennt in zwei benachbarten Röhren bequem gemacht hatte, welche wir im letzten Jahr repariert hatten. Ansonsten gab es an den Röhren wieder reichlich Reparaturbedarf, weil die alten Dachpappen schadhaft werden.


Außerdem beschäftigten sich Gerd und Jürgen an diesem Wochenende wieder mit dem Austausch von Schwalbennestern im Zuge der Sanierungsarbeiten in der BGW-Siedlung Spannbrink. Einige Schwalbenpärchen fütterten noch, und auch die Spuren an vielen anderen Kunstnestern zeigen, dass die jahrelange Begleitung der Sanierung zu einem vollen Erfolg bei der Rettung der Schwalbenkolonie im Spannbrink führt. Die Kolonie ist trotz der vielen Störungen durch die Bauarbeiten sogar deutlich gewachsen!

 

Steinkauzkontrolle mit unerwarteter Begegnung!

 

… am 15. Juli 2017 das alte Mahdgut unserer Pflegefläche im NSG Salzenteichsheide abgefahren. Der örtliche Landwirt hat uns mit Trecker und 2 Hängern dabei maßgeblich geholfen und übernimmt freundlicherweise auch die Abfuhr zur Kompostsammlung. Obwohl zwei Ladewagen proppenvoll wurden blieb immer noch ein Rest zurück, den wir bei der nächsten Aktion entsorgen werden.

 

Anschließend rupften wir möglichst viele der Goldruten in den Orchideenbeständen aus. Unsere letztjährigen Bekämpfungs- und Rodungsmaßnahmen hatten schon eine deutlich positive Wirkung: Die Knabenkräuter und das Zweiblatt haben sich merklich vermehrt und die Goldrutenherden sind bereits erkennbar geschwächt, sodass die diesjährige Rodung schon viel schneller von der Hand ging. In wenigen Jahren wird dieses Problem hoffentlich erledigt sein!

 

Mit Motorenkraft und Handarbeit werden die Heuberge abgetragen und als Kompost verwertet. Die nächste Aufwuchsgeneration spriest schon wieder kräftig! Ach ja, und Pausen machen wir natürlich auch.

 

… am 17. Juni 2017 unsere Pflegefläche im NSG Salzenteichsheide besichtigt. Die gemeinsame Exkursion mit den Orchideenfreunden OWL wurde von C. Vogelsang und K.P. Reimann geführt, die uns sehr kurzweilig die vorkommenden Pflanzen vorstellten. Unter anderem haben wir die Dreifuchige Wasserlinse, Wiesen-Wachtelweizen und als dritte im Gebiet vorkommende Orchideenart die Breitblättrige Stendelwurz (Epipactis helleborine) gesehen. Im benachbarten Teich wuchsen u.a. Schild-Ehrenpreis und Gelbe Waldsimse. Die Fläche ist in gutem Zustand, unsere Mühen tragen Früchte!

 

Carsten Vogelsang weiht uns in die Geheimnisse der Sumpfgräser ein.

 

… am 21. Mai 2017 das erste Schwalbenfest am Halhof zusammen mit den Falken Bielefeld und vielen NABU-Freunden gefeiert. Zu Ehren der größten Bielefelder Mehlschwalbenkolonie gab es viele Informationen zu den Schwalben in Bielefeld und eine große Kinderrallye, auf der Kinder und Erwachsene mit Spaß und Interesse den Schwalben auf die Schliche kamen. Hofcafé, Hofladen und weitere Aktionsangebote der Falken für Kinder rundeten das Programm ab. Mit etwa 1.000 Besuchern bei bestem Wetter waren wir mit dem Zuspruch hoch zufrieden. Presseberichte zum Fest gibt’s in unserer Presseschau!

 

So viel Aufmerksamkeit wurde den kleinen Mehlschwalben selten geschenkt! Sie dankten es uns mit zutraulichen Vorführungen ihrer Nestbaukunst.

 

… am 20. Mai 2017 die diesjährigen Horste in der Graureiherkolonie Heepen gezählt. Mit 20 Horsten blieb der Stand exakt auf Vorjahresniveau. Allerdings konnten wir nicht mehr bei allen einen ganz sicheren Brutnachweis erbringen, weil etliche Jungreiher offenbar schon ausgeflogen waren und Spuren unter Bäumen mit mehreren Horsten nicht immer eindeutig zu interpretieren waren. Also müssen wir im nächsten Jahr mind. 2 Wochen früher zählen. Interessant war, dass die Kolonie inzwischen komplett umgezogen ist und sich auf einen relativ engen Bereich mit ziemlich jungen Kirschbäumen konzentriert. Die alten Brutplätze auf hohen Fichten werden nicht mehr genutzt.

 

Neben verlorenen Futterbrocken (Rotfeder, Flussbarsch) fanden wir auch dieses Jahr leider wieder einige abgestürzte und verendete Jungvögel.

 

… am 21. und 22. April 2017 (Freitag/Samstag) die Sanierung des Fußbodens im Gruppenraum des NABU-Hauses in Angriff genommen. Durch Feuchteeinwirkung hatte sich ein Teil der hölzernen Unterkonstruktion der Bodenplatte zersetzt und der Boden war an der Nordseite abgesackt. Mit je 4-5 Aktiven (Gerd, Thomas, Jürgen, Wolfgang, Joachim und Sabine) sowie der Salat- und Kuchenverpflegung von Inge haben wir am Freitag zunächst die Bodenplatte zersägt, herausgenommen und entsorgt. Gerds Handkreissäge leistete ganze Arbeit - der Inhalt unseres vollen und schweren Anhängers landete im Altholzcontainer des Recyclinghofes. Mit Ingos Unterstützung und auf seinen Rat hin hatten wir Glasschaumschotter geordert, mit dem wir den Hohlraum unterm Boden zunächst auffüllten und verdichteten. Gut 9 cbm Glasschaum bilden jetzt eine Feuchtesperre und Dämmschicht über dem Lehmboden. Am frühen Abend kamen dann die sehnlichst erwarteten Zementfaserplatten, die am nächsten Tag eingebaut werden sollten. Gegen 18 Uhr machten wir dann nach einer 11-Stunden-Schicht erstmal ziemlich geschafft Schluss.

 

Am nächsten Morgen ging‘s weiter: Wir verteilten den von Ingo gespendeten Feinkies als Ausgleichsschicht über den Glasschaum und gaben uns einige Mühe, ein halbwegs brauchbares Planum so abzuziehen, dass später die drei unterschiedlich hohen Türschwellen ohne Stolperkante angepasst werden können. Gleichwohl wurde das anschließende Verlegen der Zementfaserplatten ein zeitraubendes Unterfangen: für jede Platte musste das Planum angepasst werden, bevor die Platten verklebt, verlegt und verschraubt werden konnten. Eine Bratwurstpause verschaffte uns Kräfte für den Endspurt: Kurz vor 23 Uhr versenkten wir die letzte Schraube und waren stehend K.O., aber trotzdem zufrieden mit unserem Werk. Den letzten Akt des Schauspiels (kein Drama!!), das Verlegen des Linoleumbelages, erledigt nun in der kommenden Woche eine Fachfirma. Für die Kindergruppe am Freitag soll alles wieder nutzbar sein!

25 qm und 2 Tage: der marode Fußboden des Gruppenraumes mit seinen zerbröselten Balkenköpfen wird geliftet! Das Schaumglas erinnerte uns an alten Steinkohlenzeiten – aber trotz der federleicht erscheinenden Schotterbrocken waren die 1,5 cbm großen Bigbags von Hand keinen Zentimeter zu bewegen. Abgerüttelt und mit Kies abgedeckt wirkte alles fast professionell. Doch die Verlegung der schweren Platten war trotzdem eine zeitraubende Feinarbeit – bis zum letzten Paßstück in der Nachtschicht!

… am 18. März 2017 mal wieder riesiges Wetterglück gehabt: Pünktlich beim Start zu den Nistkastenkontrollen an den Bächen hörte der Regen auf und wir gingen zu siebt in drei Gruppen auf die Pirsch nach Wasseramseln und Gebirgsstelzen. Leider fehlten bereits drei Kästen und wir trafen auch nur wenig „Zielobjekte“ an: ein Paar Gebirgsstelzen, aber immerhin ein neues Wasseramselpaar, das sich ausgiebig beobachten ließ. Hoffen wir, dass im Jahreslauf noch ein paar Neumieter dazustoßen!

 

Derweil bereitete Ulli in der Werkstatt zusätzliche Aufstieghilfen für die Nistflöße vor und Inge schnitt den Bambus mit der Dekupiersäge in bienenfreundliche Stücke fürs Wildbienenhotel. Anschließend planten wir bei Kaffee und Inges leckerem Kuchen die nächsten Termine und Arbeiten. Zum Abschluss fuhren Ulli und Jürgen noch in die Rieselfelder und montierten die fehlenden Aufstiegbretter an den Brutflößen, damit alle abgesprungenen Möwenküken demnächst wieder aufs Floß zurück klettern können. Über 100 Lachmöwen begrüßten uns, alle Flöße waren bereits in Besitz genommen und allererste Halme für den Nestbau eingetragen. Eine sehr erfreuliche Entwicklung deutet sich an!

Multitasking beim NABU: Viele Aktive, viele Projekte!

… am 4. März 2017 bei einem Extratermin bei (wieder mal) schönstem Wetter zu dritt (Ulli, Michael, Jürgen) die Brutflöße für die Lachmöwen in den Rieselfeldern Windel zu Wasser gelassen. Keinen Tag zu früh, wie uns die vielen Möwen zu verstehen gaben, die bereits die Rieselfelder besichtigten! Neben den großen und schweren Altflößen, die Ulli tlw. reparieren musste, haben wir auch neue, von Ulli gebaute Ersatzflöße ausgelegt, die aus Leichtmaterial bestehen und weniger mühsam zu handhaben sind. Wenn sie den Test bestehen, sollen sie nach und nach die abgängigen Altflöße ersetzen. Vielen Dank an Ulrike Marxmeier vom Naturschutzring Dümmer für die Tipps zum Floßbau!

 

Alte Mehrfamilienflöße und neue Eigenheime warten wieder auf ihre Besiedler…

 

… am 18. Februar 2017 mit sechs Beobachtern (Gerd, Minea, Marcus, Leon, Michael und Thomas) das Heeperholz nach evtl. übersehenen Horsten abgesucht, nachdem sich der alte Koloniestandort der Graureiher aufgelöst hat und die Reiher neue Horstbäume bezogen haben. Wir waren überrascht, dass bereits auf etlichen Nestern Reiher standen, so dass wir die neuen Koloniebereiche nicht betreten haben. Wir machten von Ferne etwa 20 Horste aus, neue Standorte kamen nicht hinzu. Unsere Suche wurde vom Frühlingskonzert der Meisen, Kleiber, Zaunkönige, Gimpel, Spechte, Rotkehlchen und Mäusebussarde begleitet. Auch einen langjährig bekannten Greifvogelhorst konnten wir bestätigen und zum krönenden Abschluss mit H. Bongards einen Eisvogel an der Lutter beobachten. Zurück im NABU-Haus gab’s dann noch zur Belohnung Kaffee und Kuchen mit Ulli, der unterdessen an den neuen Lachmöwenflößen weitergebaut hatte.

 

Die ersten Reiher haben ihr Domizil bereits bezogen – da blieb nur der Blick von der Ferne…

 

… am 21. Januar 2017 bei allerbestem Winterwetter im NSG Salzenteichsheide den Rückschnitt der Gehölze fortgesetzt, die in die Feuchtwiese und die Amphibienteiche hinein drängen. Überraschenderweise trug das Eis und wir konnten die „Weideninsel“ bequem trockenen Fußes abräumen. Beim zweiten Teich war das Eis in der Ufervegetation allerdings trügerisch und es gab zweimal vollgelaufene Stiefel! Sieben Aktive waren voll ausgelastet, und obwohl wir viel geschafft haben, bleibt auch noch einiges zu tun: Holz abräumen und häckseln, und Weiden stehen noch für mindestens einen weiteren Sägetag! Außerdem haben wir die Zufahrt zur Wiese freigeschnitten, damit im Sommer vor dem nächsten Mähtermin das alte Mahdgut endlich abgefahren werden kann. Am Ende waren wir und die Sägekette ziemlich geschafft, aber zufrieden mit dem Tag!

So muss Wetter“ – wenn man im Winter ins Holz geht!

… am 17. Dezember 2016 wieder unseren Arbeits- und Adventstermin auf dem Vereinsgelände veranstaltet. 11 Aktive pflegten Haus & Garten: Nisthilfen und Dachrinnen wurden gereinigt, die Hecke geschnitten, Bienenhotels vorbereitet, Werkstatt, Küche und WC aufgeräumt und auf Hochglanz gebracht. Anschließend stellten wir bei Adventsbeleuchtung und reichlich leckerem Kuchen, Kaffee und Tee unseren Arbeitsplan fürs nächste Jahr zusammen. Es gibt viel zu tun, wir bleiben am Ball und freuen uns über Mitstreiter!