NABU-Aktivgruppe:                                        Praktischer Naturschutz - Biotoppflege - Artenschutz

Hier wird praktisch gearbeitet! Im Sinne des Naturschutzes werden Wiesen gemäht, Steilwände für den Eisvogel angelegt, Horste kartiert und registriert, Nisthilfen für etliche Arten angefertigt, aufgehängt und gesäubert (z.B. für Schwalben, Wasseramseln und Gebirgsstelzen, Fledermäuse) und manches mehr. Auch der naturnahe Garten des Vereinshauses erfordert laufende Pflege.

Das alles ist zwar mit Arbeit verbunden, die aber in netter Gesellschaft auch Freude macht. Außerdem tragen wir so zur Erhöhung der Artenvielfalt unserer Heimat bei.

Hier kann jede(r) mitmachen! Wir freuen uns auf deine/Ihre Hilfe!

Wir treffen uns in der Regel einmal im Monat (Termine siehe „Aktivgruppe aktuell“), meist samtags um 10 Uhr und arbeiten mindestens 3 Stunden (wer Lust hat auch länger). Zu den Treffen wird auch jeweils per Mail eingeladen.


Wer die Einladungen bekommen möchte, melde sich bitte per Mail bei Jürgen Albrecht. Infos zu den Terminen geben auch Joachim Ellersiek und Thomas Schikora (Mailadressen
siehe nachfolgende Grafiken):

Weitere NABU-Gruppen für Kinder, Jugendliche und den Bauerngarten am Schelphof finden Sie hier

Aktivgruppe in Fokus - Online:

Aktivgruppe aktuell: Arbeitseinsätze 2018

Die regelmäßigen Monatstreffen sind an jedem dritten Samstag im Monat um

10 Uhr (Treffpunkt ist im Regelfall das NABU-Vereinshaus Wiesenstraße 21 - bitte Details bei der nachfolgenden Ankündigung beachten).

Termine 2018: 26.5., 16.6., 21.7., 18.8., 15.9., 20.10., 17.11., 15.12.

Bei Bedarf laden wir zwischendurch zu zusätzlichen Aktionen per Mail ein (Aufnahme in den Mail-Verteiler bei J. Albrecht).

 

Zur nächsten Aktivgruppe am Samstag, den 26. Mai laden wir herzlich ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr das Vereinshaus Wiesenstraße 21. Wir klären dann zunächst unsere Beteiligung beim Schwalbenfest am Sonntag (27. Mai) und beraten den Start eines neuen Projekts zum Schutz von Mauerseglern.

 

Dann teilen wir uns je nach Teilnehmerzahl und Interesse in mehrere Gruppen, die

a) geeignete neue Nistkasten-Standorte für Wasseramseln und Gebirgsstelzen unter Brücken im nördlichen Bielefeld erkunden (Gummistiefel sind nützlich, aber nicht zwingend erforderlich, wer hat bringe bitte auch einen Stadtplan mit),

b) in der Werkstatt unter Ullis Anleitung neue Nistkästen für diesen Zweck bauen (bitte Akkuschrauber mitbringen sofern vorhanden).

 

Alte und neue Interessenten sind herzlich willkommen!

 

Rückblicke ...

Die im Winter 2013 neu organisierte Aktivgruppe hat eine lange Vorgeschichte, die bis in die 1970er Jahre zurückführt. Sie wurde ganz wesentlich von ihrem langjährigen Leiter Werner Grimm geprägt. Einen Blick zurück werfen die folgenden Dateien:

Fotobericht über die ersten 20 Jahre der Aktivgruppe
MENSENDIEK-1999_20-Jahre-praktische-Natu
Adobe Acrobat Dokument 6.0 MB
Bildbericht über die Arbeit der Aktivgruppe bis 2007
REIMANN+GRIMM-2007_Aktivgruppe-NABU-Biel
Adobe Acrobat Dokument 608.0 KB
Bericht über die "neue" Aktivgruppe (ab 2013) und die Naturschutzprojekte des NABU Bielefeld
ALBRECHT-ELLERSIEK-SCHIKORA_Die-neue-Akt
Adobe Acrobat Dokument 2.7 MB
Verabschiedung des früheren Aktivgruppenleiters Werner Grimm
Danke-Werner-Grimm.pdf
Adobe Acrobat Dokument 751.6 KB
Jahresrückblick der Aktivgruppe 2013/2014
Aktivgruppe_2013-2014.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.0 MB
Jahresrückblick der Aktivgruppe 2015
Aktivgruppe_2015.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.9 MB
Jahresrückblick der Aktivgruppe 2016
Aktivgruppe_2016.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.5 MB
Aktivgruppe im Mai 2017
Minea Gartzlaff berichtet über die aktuelle Situation der Graureiherkolonie in Heepen
Gartzlaff_Graureiher-Aktivgruppe-2017.pd
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Jahresrückblick der Aktivgruppe 2017
Aktivgruppe_2017.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.6 MB

Dieses Jahr haben wir bislang ...

… am Samstag, den 21. April 2018, bei schönstem Sommerwetter im Frühling mit neun Aktiven in zwei Teams Die Reiherkolonie im Heeperholz kontrolliert und weitere Wasseramselkästen angebracht.

 

Das Reiherteam zählte 19 besetzte Horste sowie ein unfertiges Nest, mithin fast dieselbe Bestandsgröße wie im Vorjahr. Erstaunlich war, dass sich nunmehr sämtliche Horste auf Kirschbäumen befinden, die eher Stangenholzgröße aufweisen. Die hohen Fichten und Eichen, die ehemals die Kolonie trugen, sind inzwischen alle unbewohnt. Zusammen mit den bis zu 40 Horsten der Reiherkolonie am Biberteich des Tierparks Olderdissen ergibt sich dieses Jahr die Rekordzahl von bis zu 59 besetzten Reiherhorsten in Bielefeld!

 

Erfreulich war auch der Brutnachweis eines Wasseramselpaares in einer unserer Nisthilfen am Rande des Heeperholzes. Auch das Wasseramselteam beobachtete einen Reviervogel an der Windwehe in unmittelbarer Nähe eines unserer Kästen. Genug Motivation, um fünf weitere von Ulli gebaute Nistkästen unter Brücken des Landesbetriebs Straßen NRW (mit dessen Genehmigung) anzubringen. Diese Aktion zog sich bis in den späten Nachmittag, weil wir zuvor unseren blühenden NABU-Garten bei einer ausgiebigen Mittagspause genießen mussten und dort nebenbei unsere vielfältige Brutvogelwelt beobachten konnten, die von Stockente über Feldsperling und Kleiber bis zu Star und Goldammer reicht.

So geht’s: Vom schnell bindenden Fliesenkleber wird auf die Deckenfliese des Nistkastens eine ca. 1 cm dicke Schicht aufgetragen und auf die abgebürstete Gewölbedecke ebenso. Wenn dann mit etwas Kraft und Geduld eine halbwegs feste Verbindung entstanden ist, kann man vorsichtig loslassen und hoffen. Mit Glück hält das neue Quartier und man darf zum nächsten schreiten…

Die meisten Jungen der Graureiher sind schon geschlüpft und haben eindeutige Spuren auf dem Waldboden hinterlassen!

An einem Extratermin am Ostermontag, den 2. April 2018, hieß es nicht (nur) Osternest suchen, sondern Nistkästen bauen. Fleißig wurde zu dritt gesägt, gebohrt und geschraubt, damit Meise und Co. bald in den neuen Höhlenbrüterkästen ein neues Zuhause finden.

Die Frischluftwerkstatt vor dem NABU-Haus ist geöffnet!

… am Samstag, den 17. März 2018, trotz des heftigen Wintereinbruchs mit Schnee und eisigem Wind immerhin zu sechst einen großen Teil des Sturmholzes in unserem Vereinsgarten aufgearbeitet und Werkstattarbeiten verrichtet, u.a. neue Schwalbenbretter wetterfest gestrichen. Der anschließende wärmende Kaffee tat dann richtig gut!

Zutrauliche Futterhausgäste beaufsichtigen unsere Arbeit in Garten und Werkstatt!

… am Freitag, den 9. März 2018, zu viert einen spontanen Schönwettereinsatz in den Rieselfeldern Windel gemacht und die Brutflöße für die Lachmöwen ausgelegt. Während sich die Flöße in den südlichen Teichen zu Fuß in Wathosen platzieren ließen, ging das auf dem Großen Teich an der Niederheide nur mit dem Paddelboot und nachdem wir und eine Fahrrinne durch die ufernahe Eisschicht aus Prismenstäbchen freigeräumt hatten.

 

Zuerst mussten allerdings die alten Holzflöße à 1 m² repariert werden, davon liegen jetzt 22 Stück auf drei Teichen. Wenn sich die Möwen halbwegs vertragen, können pro Holzfloß bis zu 4 Paare brüten. Dazu kommen 33 Leichtflöße aus der Werkstatt von Ulli, die einzeln verankert wurden. Insgesamt ist jetzt Platz für mind. 80-100 Paare – mal sehen, wie die Möwen rechnen! Sie haben jedenfalls bereits die ganze Aktion aufmerksam verfolgt.

Jetzt können die Möwen einziehen – neuerdings auch auf dem Großen Teich an der Niederheide mit besseren Beobachtungsmöglichkeiten.

… am Samstag, den 24. Februar 2018, zu dritt bei schönem Frostwetter in unserer Feuchtwiesenfläche im NSG Salzenteichsheide das Gehölz am Südufer des großen Amphibienteiches gelichtet, damit die Frösche wieder mehr Sonne und wärmeres Wasser für ihre Larvenentwicklung bekommen. Obwohl das Eis noch nicht trug konnten wir in Handarbeit etliche Weiden zurücksetzen und aus dem Gebiet ziehen für eine spätere Häckselaktion. Eine ziemliche „Asterei“ im doppelten Wortsinn!

Die ursprünglich geplante Häckselaktion der vorjährigen Rückschnitte fiel wegen eines Maschinenschadens leider aus und muss zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Auch die inzwischen sanierten bzw. fertig gestellten alten und neuen Brutflöße für die Rieselfelder müssen noch auf ihren Einsatz warten, bis die „Eiszeit“ in diesem Winter vorüber ist!

Noch ist es eisig, aber die Amphibien stehen schon bald in den Startlöchern – und die Möwen auch!

… am Samstag, den 17. Februar 2018, bei bestem Frost- und Sonnenwetter auf gefrorenem Boden die sturmgeschädigten Bäume in der Wiesenstraße und der Salzenteichsheide beseitigt. Das wurde ein langer und anstrengender, aber am Ende zufrieden stellender Arbeitstag für uns alle!

Schon in den Wochen zuvor hatten Ulli, Wolfgang und Thomas die umgefallenen Obstbäume auf dem Vereinsgrundstück Wiesenstraße aufgearbeitet und auch die drei Fichten am Grundstücksrand teilweise entastet und zerkleinert, die „Friederike“ auf halber Höhe abgeknickt und auf den benachbarten Acker geworfen hatte. Nun waren dort noch die verkeilten Fichtenkronen zu beseitigen. Joachims Allrad-Suzuki zog sie mit Schwung auseinander, so dass Ulli, Holger und Jürgen diese Baustelle übernehmen konnten und Ulli sogar noch Zeit für die Vorbereitung der Möwenflöße fand, die demnächst wieder in den Rieselfeldern ausgebracht werden sollen.

Die größere Hälfte der Mannschaft mit Joachim, Thomas, Gerd, Sabine und Bastian fuhr in die Salzenteichsheide. Dort waren zwei auf dem Weg liegende Bäume zu zerkleinern und in den Wald zu ziehen. Dabei bewährte sich die Handseilwinde bestens, die Thomas besorgt hatte. Auch ein „hängender“ Stamm, der irgendwann auf den Weg gestürzt wäre, konnte damit problemlos in den Wald gezogen werden. Altes Meterholz, das noch von früheren Holzarbeiten am Rand der Feuchtwiese lagerte, ließ sich nun auf gefrorenem Boden auch gut abtransportieren. Jetzt bleibt dort nur noch der vorjährige Astschnitt zu beseitigen, der beim Freischneiden der Wiesenränder vor Ort verblieben war.

Joachims Allrad zog die drei verkeilten und erst teilweise entasteten Fichtenkronen auseinander, damit sie Holger gefahrlos zersägen konnte. Derweil baut Ulli in der Werkstatt neue Brutflöße für die Möwenkolonie in den Rieselfeldern. Holzfällerszenen aus der Salzenteichsheide!

… am Samstag, den 26. Januar 2018, zu viert die Sturmschäden von „Friederike“ in unserem Wald im NSG Salzenteichsheide gesichtet. Der hat Sturm am 18. Januar auch hier zugeschlagen: etliche Bäume sind umgefallen oder hängen noch schräg in Nachbarbäumen fest. Einige davon müssen beseitigt werden, damit die Wege wieder frei und befahrbar werden und keine „Hänger“ auf den Weg fallen. Das wollen wir bei nächster Gelegenheit erledigen, wenn es Wetter und Boden zulassen. Totholz im Waldesinneren lassen wir ohnehin als Heimstatt für Pilze, Käfer & Co. liegen!

Friederikes Unmut hielt sich erfreulicherweise in überschaubaren Grenzen.

… am 16. Dezember 2017 wie üblich am letzten Aktivgruppentag „Klar Schiff“ auf dem Vereinsgrundstück gemacht, d.h. die Hecke gestutzt, Nisthilfen gewartet, die Dachrinne geleert und erstmals auch Kastanienlaub eingetütet, um die Kastanienminiermotten zu reduzieren, die unserer großen Kastanie inzwischen heftig zusetzen. Theoretisch sollten damit im Frühjahr viele Motten der 1. Generation am Ausfliegen gehindert werden, bevor das Laub dann im Sommer kompostiert wird. Mal sehen, ob wir einen Effekt bemerken können!

Danach gab es wieder eine Kaffee- bzw. Teerunde mit feinem Kuchen und Keksen und natürlich mit Bildern unserer diesjährigen Aktionen. Dabei haben wir ausführlich über unsere Projekte im nächsten Jahr diskutiert. Neben den bekannten Arbeiten, die größtenteils weiter laufen sollen, wollen wir im kommenden Jahr zusätzlich einen Fledermausabend erleben und damit beginnen, das Mauerseglerprojekt umsetzen. Es gibt viel zu tun – wir freuen uns weiterhin über jede/n Mitstreiter/in!

Unsere Hecke hat zu Weihnachten einen neuen „Benjes-Fuß“ für die Goldammern bekommen, und die Miniermotten Säcke von Knecht Ruprecht, während wir uns bei Kaffee & Kuchen einen gemütlichen Adventsnachmittag gönnen.

Steuerlich absetzbar!
Steuerlich absetzbar!

Die Geschäftsstelle des NABU e. V. erhebt und verwendet Ihre hier angegebenen Daten für Vereinszwecke (z. B. Rückfragen, Einladungen) und gibt diese hierfür auch an die für Sie zuständigen NABU-Gliederungen weiter. Generell erfolgt kein Verkauf Ihrer Daten an Dritte für Werbezwecke.